Systemaufstellungen
/ Familienaufstellungen in 1140 Wien und in Stegersbach im Burgenland
Leitidee der Familienaufstellung: „Ich stelle meine Familie in mein
Herz“
Eine Systemische Aufstellung (als Überbegriff für Familienaufstellung
/ Familienstellen und Strukturaufstellung) ist dazu geeignet, private oder
berufliche Anliegen in ihrem Gesamtzusammenhang zu sehen und neue Blickwinkel
zu finden. Unsere Beziehungen gelingen nach den inneren Bildern, die wir im
Herzen tragen: Unser ganzes Sein – von der Ursprungsfamilie über die
gegenwärtigen Beziehungen bis zum Beruf – ist damit verbunden. Bei einer
Systemaufstellung /Familienaufstellung können Sie Ihr inneres Bild mit Hilfe
von Personen aus der Gruppe räumlich aufstellen. Dabei wird ausgehend von der Ist-Situation
auf ein Lösungsbild hingearbeitet. In einem wertschätzenden Erkenntnisprozess
können so ungenützte Ressourcen wie Liebe, Achtung, Vertrauen und Kraft in
Fluss kommen. Sie können in dieses Bild eintauchen und haben damit die
Gelegenheit, ein Stück realisierte Vision mit nach Hause zu nehmen. Auch
teilnehmende BeobachterInnen (sogenannte RepräsentantInnen) können dabei
bereichernde Einsichten und Erfahrungen gewinnen.
Sehen,
was wirkt
Annehmen, was ist Finden, was löst
Die
Quintessenz bei Familienaufstellungen ist das Herz zu öffnen, damit die Liebe
fließen kann und in Frieden zu sein mit dem, was ist.
Sie haben ein
Anliegen und wissen nicht, wie sie es lösen sollen? Stellen Sie es auf!
Þ
Familenstellen - Familienaufstellungen
Þ
Systemische Strukturaufstellungen
Þ
Wann ist eine Familienaufstellung oder andere Systemaufstellung
sinnvoll?
Þ
Exkurs über Systemaufstellungen:
Þ
Wie geht eine Aufstellung vor sich?
Þ
Ist Aufstellungsarbeit auch im Einzelsetting
möglich?
Þ
StellvertreterInnen bzw. RepräsentantInnen
Þ Ein paar Worte zur
Einstimmung – Anekdote über Mullah Nasreddin
Þ Termine für Aufstellungsseminare
Die
Aufstellungsarbeit ermöglicht überraschende Einblicke in bisher meist
unbewusste konflikthafte Zusammenhänge – auch über mehrere Generationen hinweg -,
aus denen unglückliche Beziehungen und Lebensverläufe, schwere Schicksale und
Leiderfahrungen verständlich werden.
Dabei wird erfahrbar, wie Familienmitglieder insgeheim in
Liebe, Treue und Loyalität miteinander verbunden sind und oftmals bereit sind,
Gesundheit und Lebensfülle für andere zu opfern, sowie aufgrund eines
unbewussten Bedürfnisses nach Ausgleich das Schicksal von Angehörigen früherer
Generationen zu wiederholen.
Die Veränderung zur Lösung hin hat zumeist erstaunlich befreiende
und erleichternde Wirkungen auf die Einzelnen und ihre Familien und ermöglicht
oftmals ein neues Verhalten im Sinne der Liebe zu sich selbst und zu anderen.
Die Methode der
Systemischen Strukturaufstellungen geht auf Matthias Varga von Kibed und Insa
Sparrer zurück. Einflüsse aus der Hypnotherapie, der systemischen Therapie und
der Familientherapie prägen Stil, Vorgehensweise und Haltung bei der
systemischen Strukturaufstllungsarbeit. Über die Familienaufstellungen hinaus
kann hierbei auch mit abstrakten
Problemstellungen und inneren Konzepten gearbeitet werden: Danach ist es
möglich, auch Ziele, Ressourcen, Hindernisse, Entscheidungsalternativen und
vieles mehr durch Personen repräsentieren zu lassen. Damit können Aufstellungen
für sämtliche Arten von Problemen, Konflikten, Entscheidungssituationen, etc.
genutzt werden, um zu Klärung bzw. Lösungsansätzen zu kommen. Varga und Sparrer
haben mittlerweile über 50 verschiedene Aufstellungsarten entwickelt, wovon wir
nur einige erwähnen wollen: Die Aufstellung des ausgeblendeten Themas, die
Tetralemma-Aufstellung, die Problemaufstellung und die
Glaubenspolaritäten-Aufstellung. Die oben detailliert ausgeführten Ordnungen
und Dynamiken in Systemen gelten selbstverstänlich auch hier (bedingt durch die
Erweiterung auf abstrakte Problemstellungen teilweise in abgewandelter Form).
·
die Beziehungen in ihrer Gegenwarts- und/oder
Herkunftsfamilie als belastend und problematisch erleben
·
Probleme mit Nähe und Distanz in Beziehungen haben
·
alte Beziehungsmuster ablegen möchten
·
das Zusammenleben in Partnerschaft und Familie als schwierig
und leidvoll erleben
·
vor wichtigen Entscheidungen stehen
·
ein Ziel haben aber nicht wissen, wie sie es am besten
erreichen
·
Probleme im beruflichen Kontext haben
·
alleine leben trotz des Wunsches, eine erfüllende
Partnerschaft einzugehen
·
Beziehungen immer wieder nach dem gleichen Muster führen und
diese dann scheitern
·
ein schweres Ungleichgewicht in ihren Beziehungen spüren
·
Schuldgefühle oder Gewissenskonflikte spüren
·
belastende, konflikthafte Beziehungen klären möchten
·
in ihren Beziehungen Achtung und Wertschätzung vermissen
·
unzufrieden in Ihrer Partnerschaft sind
·
vor privaten oder beruflichen Veränderungen stehen
·
Ihren Platz im Leben finden möchten
·
bisher noch ungenutzte Ressourcen entdecken möchten
Die Familie, in die
wir hineingeboren werden, ist ein System, das vom ersten Moment unseres Lebens
an auf uns wirkt. Manche dieser Wirkungen sind fördernd und unterstützend,
andere erleben wir als einschränkend und blockierend für unsere Entwicklung.
Beim Familienstellen haben wir die Möglichkeit, das Familiensystem in seinen im
verborgenen wirkenden, oft unbewussten Aspekten anzuschauen. In weiterer Folge
ist es möglich, Schritte zu setzen, um die Wirkungen, die uns in einengenden
Lebenssituationen festhalten, aufzulösen. Dadurch können wir Erleichterung
erfahren und bisher gebundene Energie für ein Leben in Fülle nutzen.
Was ist das Bahnbrechend-Neue am Familienstellen im
Vergleich zu anderen Methoden?
In herkömmlichen Methoden wird zumeist versucht, im
persönlichen Leben einer Person Traumata, Krisen oder sonstige Ereignisse zu
finden, die zu Verletzungen, Entwicklungsbehinderungen und letztlich in der
Folge zu unterschiedlichen Problemen geführt haben, deretwegen Menschen Hilfe
in Beratung oder Therapie suchen.
Bert Hellinger u.a. haben entdeckt, dass die Zusammenhänge,
aus denen sich die persönlichen Probleme und Schicksale entwickeln, weitaus
komplexer sind und sich aus den Tiefen unserer Familiensysteme heraus aufbauen.
Diesem Ansatz liegt die Erkenntnis zugrunde, dass alles in diesem Kosmos Teil
eines systemischen Ganzen ist: Die Erde, soziale Systeme, Organismen –
letztlich alle Erscheinungsformen stellen Systeme dar, die spezifischen,
jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten und Ordnungen folgen. Und jeder Bestandteil
eines solchen Systems unterliegt diesen Gesetzmäßigkeiten und kann nur als
integrierter Teil des Ganzen existieren. Ist das System in Unordnung, ist jeder
Teil davon betroffen. Und ist ein Teil versehrt, ist auch das System als Ganzes
betroffen. Hellinger u.a. haben diese Erkenntnis auf den Bereich der Familie
übertragen: auch jeder einzelne Mensch ist Teil des Systems seiner (biologischen) Familie. Und
damit gilt auch für jeden einzelnen Menschen in seinem System, was für alle
anderen Teile von anderen Systemen gilt.
Die Gesetzmäßigkeit, die hier gemeint ist, ist folgende: Im
oben genannten Sinne ist jedes System mehr als die Summe seiner Teile. Jedes
System hat selbstregulierende Kräfte, die ausgleichend, stabilisierend,
gleichsam als Selbstheilungskräfte überall da wirken, wo das System aus seinem
Gleichgewicht, aus seiner natürlichen Ordnung gekippt ist. Diese Kräfte dienen
also dem Erhalt des Ganzen. Das Ganze hat Vorrang vor dem einzelnen Teil, und –
wenn es sein muß – wird ein Teil geopfert, damit das Ganze erhalten bleibt und
überlebt. Bezogen auf die Entdeckung Bert Hellingers (u.a.) besagt dies, dass –
auf einer übergeordneten Ebene – die Stabilität des Systems Familie von höherem
Rang ist als das Einzelschicksal. Das bedeutet, dass das System Familie, wenn
es zu irgendeinem Zeitpunkt, an irgendeiner Stelle erschüttert wurde,
gewissermaßen verletzt ist, mit Hilfe seiner Selbstregulierungskräfte dafür
sorgt, dass es wieder ins Gleichgewicht kommt. Konkret kann das z.B. bedeuten:
Wenn ein Mensch schwere Schuld (z.B. Mord) auf sich geladen hat und nicht
persönlich für diese Schuld einsteht, wird möglicherweise ein Nachkomme (das
kann sogar über 2 oder mehr Generationen springen) ein persönliches Schicksal
erleiden, das in seiner Art und Stärke geeignet ist, an diese uneingestandene
Schuld zu erinnern. Sein - natürlich unschuldiges - Leiden ist hier dann der
systemische Ausgleich für das Unerledigte. Er trägt gewissermaßen die Last
stellvertretend für denjenigen, der sie ungesühnt liegen ließ und der damit das
System bleibend belastet hat. Durch das Schicksal des Unschuldigen ist dann der
Ausgleich geschaffen und das System ist wieder im Gleichgewicht.
Eine weitere
Ordnung betrifft die Rangfolge in Familien. Danach haben die früher Geborenen
Vorrang vor den Späteren. So gilt zum Beispiel bei Geschwistern die Reihenfolge
ihrer Geburt als Rangfolge, Auch in der Partnerschaft haben frühere
PartnerInnen Vorrang vor den späteren PartnerInnen.
Eine der wichtigsten Ordnungen ist, dass jedes
Familienmitglied ein Recht auf Zugehörigkeit hat – dies gilt sowohl für die
Lebenden als auch für die Toten. So werden z.B. oftmals tot geborene Kinder in
der Rangreihenfolge der Geschwister nicht mitgezählt. Dann kann es passieren,
dass es sich später Geborene unbewusst schlecht ergehen lassen oder erkranken.
Wer Familienmitglieder ausschließt , der sagt damit, dass er
besser sei und somit ein größeres Recht auf Zugehörigkeit im System hat. Wenn
Familienmitglieder ausgeschlossen werden (z.B. weil sie homosexuell oder
sogenannte „Taugenichtse“ sind), dann besteht die Gefahr, dass Nachgeborene
auch ein Aussenseiterdasein führen.
In Familien (wie in allen sozialen Systemen) ist der
Ausgleich zwischen Geben und Nehmen von großer Bedeutung: Die Eltern geben den
Kindern, zum einen dadurch, dass sie die Kinder in die Welt setzen, zum
anderen, dadurch dass sie die Kinder großziehen. Das können die Kinder den
Eltern gegenüber nie ausgleichen sondern dadurch, dass sie später selber Kinder
bekommen (oder andere wichtige Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen) und das
Gute, was sie von ihren Eltern bekommen haben, weitergeben. In gleichgestellten
Beziehungen wie zwischen Partnern muss systemisch immer ein Ausgleich zwischen
Geben und Nehmen stattfinden. Wenn langfristig einer viel mehr gibt als der
andere, kann kein Ausgleich mehr stattfinden und der, der nicht so viel geben
kann (oder will) verlässt meistens die Beziehung. Es ist daher wichtig, auf
Ausgleich zu achten und zwar im Guten wie im Schlechten. In Guten gibt man
jedoch bestenfalls ein bisschen mehr, damit die Liebe wachsen kann, im
Schlechten etwas weniger, damit die Beziehung nicht zerstört wird.
Wenn in Familiensystemen von Dynamiken gesprochen wird,
handelt es sich um meist unbewusst
stattfindende Vorgänge. Da gibt es zum einen die Dynamik „Ich folge Dir nach“.
Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, kann es geschehen, dass auch ein
anderes Mitglied der Familie sterben will.
Dicht mit dieser Dynamik verbunden ist die Dynamik „Lieber
ich als Du“. Wenn ein Familienmitglied sterben will, möchte oft ein anderes
Familienmitglied unbewußt an seiner Stelle gehen, was sich in schweren
Krankheiten ausdrücken kann.
Eine andere Dynamik ist die “Sühne“, wobei ein Nachfahre
eine Schuld der Eltern oder Großeltern übernimmt, indem er es sich selbst
schlecht ergehen lässt im Leben. Der Nachfahre übernimmt damit eine Last, die
er nicht tragen kann, da es eine fremde Schuld ist, die ihn daher belastet und
schwächt. Für eigene Schuld einzustehen hingegen stärkt und gibt letztlich
Kraft trotz aller möglicher Schwere des eigenen Schicksals.
Auch ohne Schuld gibt es die Dynamik aufgrund einer
unbewussten Loyalität, derentwegen ein Nachkomme ein ebensolches Schicksal
erleidet wie ein Vorfahre: Da ist zum Beispiel eine Frau, die sich nichts
sehnlicher wünscht, als endlich eine erfüllende Beziehung zu führen. Doch immer
wieder erlebt sie die gleiche Situation: Sie lernt einen Mann kennen, es kommt
zu einer Beziehung, doch schon nach kurzer Zeit kommt es wieder zur Trennung.
Und sie weiß gar nicht, warum. Bei einer Aufstellung zeigt sich, dass sie eng
mit ihrer Großmutter (die sie gar nie kennengelernt hat!) verbunden ist – oder
wie im Aufstellungsjargon gesagt wird: „verstrickt ist“. Die Großmutter hat
ihren Mann früh im Krieg verloren und hat ihr weiteres Leben in Einsamkeit
verbracht. Aus einer unbewussten Liebe und Treue zur Großmutter ist die Enkelin
nicht in der Lage, eine erfüllende Beziehung einzugehen, es sich sozusagen
besser gehen zu lassen als es der Großmutter gegangen ist.
Dies alles vollzieht sich auf einer tief unbewussten Ebene.
Es gibt noch andere als die oben genannten Dynamiken und Verstrickungen , die
durch das Familienstellen ans Licht kommen können und die durch eine
Wiederherstellung der Ordnungsprinzipien und durch liebevolle Rückgaberituale
aufgelöst und in stärkende Kraft umgewandelt werden können.
Auch in Organisationen und anderen sozialen Organismen gibt
es (etwas andere) Ordnungsprinzipien und Dynamiken, die systemische
Auswirkungen haben und wo durch Aufstellungen sehr schnell Klärung passieren
kann bzw. Lösungsschritte gesetzt werden können.
Folgendermaßen könnte Ihre Aufstellung bei uns vor sich
gehen:
Sie kommen mit
einem Anliegen, einem Klärungs- oder Veränderungswunsch zu einem
unserer Aufstellungsseminare in das Yoga Studio, Meiselstrasse 66, 1140
Wien, oder nach Vereinbarung auch nach Stegersbach im Burgenland . Mittels
eines lösungsfokussierten Interviews führen wir als AufstellungsleiterInnen
unmittelbar vor der Aufstellung ein Vorgespräch mit Ihnen, um konkret
abzuklären, was das Anliegen für die Aufstellung ist. Ein konkretes Anliegen
könnte beispielsweise sein: Meine Beziehungen scheitern alle nach einem
bestimmten Muster, ich möchte endlich eine erfüllende Beziehung führen können.
Dann stellen wir verschiedene Fragen zu Geschehnissen im Familiensystem, z.B.
schweren Schicksalen, wie Tod im Kindsbett, Vertreibung, Fehlgeburten, früh
verstorbenen Geschwistern, allfälligen früheren PartnerInnen der Eltern und
ähnliches.
Danach legen wir fest, welche
Familienmitglieder/Systemelemente aufgestellt werden. Je nach Anliegen wird die
Herkunftsfamilie, die Gegenwartsfamilie oder eine andere systemische Struktur
aufgestellt. Zur Gegenwartsfamilie zählen
Mann, Frau und Kinder während zur Herkunktsfamilie die Eltern, die eigenen Geschwister, die Großeltern, etc.
zählen.
Danach suchen Sie aus den SeminarteilnehmerInnen
StellvertreterInnen (auch RepräsentantInnen genannt) für sich und die
Familienmitglieder aus, die sie nach einem bestimmten Ritual im Raum
platzieren, so wie es ihrem Gefühl nach passt. Dann können sie sich vorerst
wieder setzen. Die aufgestellten StellvertreterInnen fühlen sich an ihren
Plätzen ein und werden dann von uns befragt, was sie fühlen, wie es Ihnen an
Ihren Plätzen geht, was sie in Bezug auf die anderen aufgestellten
StellvertreterInnen empfinden, etc. Sind
die StellvertreterInnen gesammelt, so können sie die Gefühle der Personen
wahrnehmen, die sie vertreten. Es kommt oft schon in dieser Ausgangssituation
zu spontanen Reaktionen der StellvertreterInnen, die körperlich und emotional
die Wirkung ihres Platzes und die Gefühle für die anderen Personen wahrnehmen.
Wir stellen die StellvertreterInnen in weiterer Folge um und
lassen bei Bedarf bestimmte Rituale
vollziehen und Lösungssätze sprechen, bis sich möglichst alle
StellvertreterInnen wohlfühlen und das System in Harmonie kommt. In diesem
Lösungsbild können Sie an die Stelle Ihrer eigenen Stellvertretung treten und
die erleichternde Wirkung des Ihnen gemäßen Platzes im Familiensystem spüren
oder gegebenenfalls selbst nochmals bestimmte Rituale vollziehen, um die
Wirkung zu verstärken. Die im Lösungsbild realisierte Vision können Sie mit
nach Hause nehmen und in der Außenwelt ihre guten Wirkungen entfalten lassen.
Nach der Aufstellung kümmern wir uns auch noch um das Wohl
der StellvertreterInnen und geben Gelegenheit, mögliche eigene Anteile, die
durch die Rolle berührt wurden, zu reflektieren.
Unsere Art aufzustellen geht auf Bert Hellinger zurück, den
wir als Lehrmeister sehr schätzen, darüberhinaus haben wir Weiterbildungen in
Aufstellungsarbeit bei Lorenz Wiest
(Freund und Berufskollege Bert Hellingers seit 18 Jahren), Matthias
Varga von Kibed und Insa Sparrer absolviert.
Ja, mit etwas veränderten Modalitäten mittels Figuren oder
auch Bodenankern, wobei jedoch die unmittelbare und gleichzeitig mögliche
Rückmeldung der StellvertreterInnen – wie es im Gruppensetting möglich ist – wegfällt
unserer Erfahrung nach weniger aufschlussreich ist.
Als StellvertreterIn haben Sie die Gelegenheit, in einem für
Sie fremden System eine Rolle einzunehmen und dadurch interessante und
bereichernde Erfahrungen zu sammeln. Durch das Stellvertreten können Sie überdies Ihre Wahrnehmung
sensibilisieren und die einmalige Chance nutzen, andere Sichtweisen und
Erlebnisweisen zu erfahren bzw. auch eigene Themen ein Stück weit zu
bearbeiten. Die StellvertreterInnen-Rolle bietet auch eine gute Gelegenheit,
die Aufstellungsarbeit kennen zu lernen ohne eine eigene Aufstellung zu machen.
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