Systemaufstellungen
/ Familienaufstellungen in 1080 Wien und in Stegersbach im Burgenland
Leitidee der Familienaufstellung: „Ich stelle meine Familie in mein
Herz“
Eine Systemische Aufstellung (als Überbegriff für Familienaufstellung
/ Familienstellen und Strukturaufstellung) ist dazu geeignet, private oder
berufliche Anliegen in ihrem Gesamtzusammenhang zu sehen und neue Blickwinkel
zu finden. Unsere Beziehungen gelingen nach den inneren Bildern, die wir im
Herzen tragen: Unser ganzes Sein – von der Ursprungsfamilie über die
gegenwärtigen Beziehungen bis zum Beruf – ist damit verbunden. Bei einer
Systemaufstellung /Familienaufstellung können Sie Ihr inneres Bild mit Hilfe
von Personen aus der Gruppe räumlich aufstellen. Dabei wird ausgehend von der Ist-Situation
auf ein Lösungsbild hingearbeitet. In einem wertschätzenden Erkenntnisprozess
können so ungenützte Ressourcen wie Liebe, Achtung, Vertrauen und Kraft in
Fluss kommen. Sie können in dieses Bild eintauchen und haben damit die
Gelegenheit, ein Stück realisierte Vision mit nach Hause zu nehmen. Auch
teilnehmende BeobachterInnen (sogenannte
RepräsentantInnen) können dabei bereichernde
Einsichten und Erfahrungen gewinnen.
Sehen,
was wirkt
Annehmen, was ist Finden, was löst
Die
Quintessenz bei Familienaufstellungen ist das Herz zu öffnen, damit die Liebe
fließen kann und in Frieden zu sein mit dem, was ist.
Sie haben ein
Anliegen und wissen nicht, wie sie es lösen sollen? Stellen Sie es auf!
Þ
Familenstellen - Familienaufstellungen
Þ
Systemische Strukturaufstellungen
Þ
Wann ist eine Familienaufstellung oder andere Systemaufstellung
sinnvoll?
Þ
Exkurs über Systemaufstellungen:
Þ
Wie geht eine Aufstellung vor sich?
Þ
Ist Aufstellungsarbeit auch im Einzelsetting
möglich?
Þ
StellvertreterInnen bzw. RepräsentantInnen
Þ Ein paar Worte zur
Einstimmung – Anekdote über Mullah Nasreddin
Þ Termine für Aufstellungsseminare
Die
Aufstellungsarbeit ermöglicht überraschende Einblicke in bisher meist
unbewusste konflikthafte Zusammenhänge – auch über
mehrere Generationen hinweg -, aus denen unglückliche Beziehungen und
Lebensverläufe, schwere Schicksale und Leiderfahrungen
verständlich werden.
Dabei wird erfahrbar, wie Familienmitglieder insgeheim in
Liebe, Treue und Loyalität miteinander verbunden sind und oftmals bereit sind,
Gesundheit und Lebensfülle für andere zu opfern, sowie aufgrund eines
unbewussten Bedürfnisses nach Ausgleich das Schicksal von Angehörigen früherer
Generationen zu wiederholen.
Die Veränderung zur Lösung hin hat zumeist erstaunlich
befreiende und erleichternde Wirkungen auf die Einzelnen und ihre Familien und
ermöglicht oftmals ein neues Verhalten im Sinne der Liebe zu sich selbst und zu
anderen.
Die Methode der
Systemischen Strukturaufstellungen geht auf Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer zurück. Einflüsse aus der Hypnotherapie,
der systemischen Therapie und der Familientherapie prägen Stil, Vorgehensweise
und Haltung bei der systemischen Strukturaufstllungsarbeit.
Über die Familienaufstellungen hinaus kann hierbei auch mit abstrakten Problemstellungen und
inneren Konzepten gearbeitet werden: Danach ist es möglich, auch Ziele,
Ressourcen, Hindernisse, Entscheidungsalternativen und vieles mehr durch
Personen repräsentieren zu lassen. Damit können Aufstellungen für sämtliche
Arten von Problemen, Konflikten, Entscheidungssituationen, etc. genutzt werden,
um zu Klärung bzw. Lösungsansätzen zu kommen. Varga und Sparrer
haben mittlerweile über 50 verschiedene Aufstellungsarten entwickelt, wovon wir
nur einige erwähnen wollen: Die Aufstellung des ausgeblendeten Themas, die
Tetralemma-Aufstellung, die Problemaufstellung und die Glaubenspolaritäten-Aufstellung.
Die oben detailliert ausgeführten Ordnungen und Dynamiken in Systemen gelten selbstverstänlich auch hier (bedingt durch die Erweiterung
auf abstrakte Problemstellungen teilweise in abgewandelter Form).
·
die Beziehungen in ihrer Gegenwarts- und/oder
Herkunftsfamilie als belastend und problematisch erleben
·
Probleme mit Nähe und Distanz in Beziehungen haben
·
alte Beziehungsmuster ablegen möchten
·
das Zusammenleben in Partnerschaft und Familie als schwierig
und leidvoll erleben
·
vor wichtigen Entscheidungen stehen
·
ein Ziel haben aber nicht wissen, wie sie es am besten
erreichen
·
Probleme im beruflichen Kontext haben
·
alleine leben trotz des Wunsches, eine erfüllende
Partnerschaft einzugehen
·
Beziehungen immer wieder nach dem gleichen Muster führen und
diese dann scheitern
·
ein schweres Ungleichgewicht in ihren Beziehungen spüren
·
Schuldgefühle oder Gewissenskonflikte spüren
·
belastende, konflikthafte
Beziehungen klären möchten
·
in ihren Beziehungen Achtung und Wertschätzung vermissen
·
unzufrieden in Ihrer Partnerschaft sind
·
vor privaten oder beruflichen Veränderungen stehen
·
Ihren Platz im Leben finden möchten
·
bisher noch ungenutzte Ressourcen entdecken möchten
Die Familie, in
die wir hineingeboren werden, ist ein System, das vom ersten Moment unseres
Lebens an auf uns wirkt. Manche dieser Wirkungen sind fördernd und
unterstützend, andere erleben wir als einschränkend und blockierend für unsere
Entwicklung. Beim Familienstellen haben wir die Möglichkeit, das Familiensystem
in seinen im verborgenen wirkenden, oft unbewussten
Aspekten anzuschauen. In weiterer Folge ist es möglich, Schritte zu setzen, um
die Wirkungen, die uns in einengenden Lebenssituationen festhalten, aufzulösen.
Dadurch können wir Erleichterung erfahren und bisher gebundene Energie für ein
Leben in Fülle nutzen.
Was ist das Bahnbrechend-Neue am Familienstellen im
Vergleich zu anderen Methoden?
In herkömmlichen Methoden wird zumeist versucht, im
persönlichen Leben einer Person Traumata, Krisen oder sonstige Ereignisse zu
finden, die zu Verletzungen, Entwicklungsbehinderungen und letztlich in der
Folge zu unterschiedlichen Problemen geführt haben, deretwegen Menschen Hilfe
in Beratung oder Therapie suchen.
Bert Hellinger u.a.
haben entdeckt, dass die Zusammenhänge, aus denen sich die persönlichen
Probleme und Schicksale entwickeln, weitaus komplexer sind und sich aus den
Tiefen unserer Familiensysteme heraus aufbauen. Diesem Ansatz liegt die
Erkenntnis zugrunde, dass alles in diesem Kosmos Teil eines systemischen Ganzen
ist: Die Erde, soziale Systeme, Organismen – letztlich alle Erscheinungsformen
stellen Systeme dar, die spezifischen, jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten und
Ordnungen folgen. Und jeder Bestandteil eines solchen Systems unterliegt diesen
Gesetzmäßigkeiten und kann nur als integrierter Teil des Ganzen existieren. Ist
das System in Unordnung, ist jeder Teil davon betroffen. Und ist ein Teil
versehrt, ist auch das System als Ganzes betroffen. Hellinger
u.a. haben diese Erkenntnis auf den Bereich der
Familie übertragen: auch jeder einzelne Mensch ist Teil des Systems seiner (biologischen) Familie. Und
damit gilt auch für jeden einzelnen Menschen in seinem System, was für alle
anderen Teile von anderen Systemen gilt.
Die Gesetzmäßigkeit, die hier gemeint ist, ist folgende: Im
oben genannten Sinne ist jedes System mehr als die Summe seiner Teile. Jedes
System hat selbstregulierende Kräfte, die
ausgleichend, stabilisierend, gleichsam als Selbstheilungskräfte überall da
wirken, wo das System aus seinem Gleichgewicht, aus seiner natürlichen Ordnung
gekippt ist. Diese Kräfte dienen also dem Erhalt des Ganzen. Das Ganze hat
Vorrang vor dem einzelnen Teil, und – wenn es sein muß
– wird ein Teil geopfert, damit das Ganze erhalten bleibt und überlebt. Bezogen
auf die Entdeckung Bert Hellingers (u.a.) besagt dies, dass – auf einer übergeordneten Ebene –
die Stabilität des Systems Familie von höherem Rang ist als das
Einzelschicksal. Das bedeutet, dass das System Familie, wenn es zu irgendeinem
Zeitpunkt, an irgendeiner Stelle erschüttert wurde, gewissermaßen verletzt ist,
mit Hilfe seiner Selbstregulierungskräfte dafür sorgt, dass es wieder ins
Gleichgewicht kommt. Konkret kann das z.B. bedeuten: Wenn ein Mensch schwere
Schuld (z.B. Mord) auf sich geladen hat und nicht persönlich für diese Schuld
einsteht, wird möglicherweise ein Nachkomme (das kann sogar über 2 oder mehr
Generationen springen) ein persönliches Schicksal erleiden, das in seiner Art
und Stärke geeignet ist, an diese uneingestandene Schuld zu erinnern. Sein -
natürlich unschuldiges - Leiden ist hier dann der systemische Ausgleich für das
Unerledigte. Er trägt gewissermaßen die Last stellvertretend für denjenigen,
der sie ungesühnt liegen ließ und der damit das System bleibend belastet hat.
Durch das Schicksal des Unschuldigen ist dann der Ausgleich geschaffen und das
System ist wieder im Gleichgewicht.
Eine weitere
Ordnung betrifft die Rangfolge in Familien. Danach haben die früher Geborenen
Vorrang vor den Späteren. So gilt zum Beispiel bei Geschwistern die Reihenfolge
ihrer Geburt als Rangfolge, Auch in der Partnerschaft haben frühere PartnerInnen Vorrang vor den späteren PartnerInnen.
Eine der wichtigsten Ordnungen ist, dass jedes
Familienmitglied ein Recht auf Zugehörigkeit hat – dies gilt sowohl für die
Lebenden als auch für die Toten. So werden z.B. oftmals tot geborene Kinder in
der Rangreihenfolge der Geschwister nicht mitgezählt. Dann kann es passieren,
dass es sich später Geborene unbewusst schlecht ergehen lassen oder erkranken.
Wer Familienmitglieder ausschließt ,
der sagt damit, dass er besser sei und somit ein größeres Recht auf
Zugehörigkeit im System hat. Wenn Familienmitglieder ausgeschlossen werden
(z.B. weil sie homosexuell oder sogenannte „Taugenichtse“
sind), dann besteht die Gefahr, dass Nachgeborene auch ein Aussenseiterdasein
führen.
In Familien (wie in allen sozialen Systemen) ist der
Ausgleich zwischen Geben und Nehmen von großer Bedeutung: Die Eltern geben den
Kindern, zum einen dadurch, dass sie die Kinder in die Welt setzen, zum
anderen, dadurch dass sie die Kinder großziehen. Das können die Kinder den
Eltern gegenüber nie ausgleichen sondern dadurch, dass sie später selber Kinder
bekommen (oder andere wichtige Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen) und das
Gute, was sie von ihren Eltern bekommen haben, weitergeben. In gleichgestellten
Beziehungen wie zwischen Partnern muss systemisch immer ein Ausgleich zwischen
Geben und Nehmen stattfinden. Wenn langfristig einer viel mehr gibt als der andere,
kann kein Ausgleich mehr stattfinden und der, der nicht so viel geben kann
(oder will) verlässt meistens die Beziehung. Es ist daher wichtig, auf
Ausgleich zu achten und zwar im Guten wie im Schlechten. In Guten gibt man
jedoch bestenfalls ein bisschen mehr, damit die Liebe wachsen kann, im
Schlechten etwas weniger, damit die Beziehung nicht zerstört wird.
Wenn in Familiensystemen von Dynamiken gesprochen wird,
handelt es sich um meist unbewusst
stattfindende Vorgänge. Da gibt es zum einen die Dynamik „Ich folge Dir nach“.
Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, kann es geschehen, dass auch ein
anderes Mitglied der Familie sterben will.
Dicht mit dieser Dynamik verbunden ist die Dynamik „Lieber
ich als Du“. Wenn ein Familienmitglied sterben will, möchte oft ein anderes
Familienmitglied unbewußt an seiner Stelle gehen, was
sich in schweren Krankheiten ausdrücken kann.
Eine andere Dynamik ist die “Sühne“, wobei ein Nachfahre
eine Schuld der Eltern oder Großeltern übernimmt, indem er es sich selbst schlecht
ergehen lässt im Leben. Der Nachfahre übernimmt damit eine Last, die er nicht
tragen kann, da es eine fremde Schuld ist, die ihn daher belastet und schwächt.
Für eigene Schuld einzustehen hingegen stärkt und
gibt letztlich Kraft trotz aller möglicher Schwere des eigenen Schicksals.
Auch ohne Schuld gibt es die Dynamik aufgrund einer
unbewussten Loyalität, derentwegen ein Nachkomme ein ebensolches Schicksal
erleidet wie ein Vorfahre: Da ist zum Beispiel eine Frau, die sich nichts
sehnlicher wünscht, als endlich eine erfüllende Beziehung zu führen. Doch immer
wieder erlebt sie die gleiche Situation: Sie lernt einen Mann kennen, es kommt
zu einer Beziehung, doch schon nach kurzer Zeit kommt es wieder zur Trennung.
Und sie weiß gar nicht, warum. Bei einer Aufstellung zeigt sich, dass sie eng
mit ihrer Großmutter (die sie gar nie kennengelernt
hat!) verbunden ist – oder wie im Aufstellungsjargon gesagt wird: „verstrickt
ist“. Die Großmutter hat ihren Mann früh im Krieg verloren und hat ihr weiteres
Leben in Einsamkeit verbracht. Aus einer unbewussten Liebe und Treue zur
Großmutter ist die Enkelin nicht in der Lage, eine erfüllende Beziehung
einzugehen, es sich sozusagen besser gehen zu lassen als es der Großmutter
gegangen ist.
Dies alles vollzieht sich auf einer tief unbewussten Ebene.
Es gibt noch andere als die oben genannten Dynamiken und Verstrickungen , die
durch das Familienstellen ans Licht kommen können und die durch eine
Wiederherstellung der Ordnungsprinzipien und durch liebevolle Rückgaberituale
aufgelöst und in stärkende Kraft umgewandelt werden können.
Auch in Organisationen und anderen sozialen Organismen gibt
es (etwas andere) Ordnungsprinzipien und Dynamiken, die systemische
Auswirkungen haben und wo durch Aufstellungen sehr schnell Klärung passieren
kann bzw. Lösungsschritte gesetzt werden können.
Folgendermaßen könnte Ihre Aufstellung bei uns vor sich
gehen:
Sie kommen mit
einem Anliegen, einem Klärungs- oder Veränderungswunsch zu einem
unserer Aufstellungsseminare in unsere Praxis in die Josefstädterstrasse
29/2/35, 1080 Wien, oder nach Vereinbarung auch nach Stegersbach im Burgenland . Mittels eines lösungsfokussierten Interviews
führen wir als AufstellungsleiterInnen unmittelbar
vor der Aufstellung ein Vorgespräch mit Ihnen, um konkret abzuklären, was das
Anliegen für die Aufstellung ist. Ein konkretes Anliegen könnte beispielsweise
sein: Meine Beziehungen scheitern alle nach einem bestimmten Muster, ich möchte
endlich eine erfüllende Beziehung führen können. Dann stellen wir verschiedene
Fragen zu Geschehnissen im Familiensystem, z.B. schweren Schicksalen, wie Tod
im Kindsbett, Vertreibung, Fehlgeburten, früh verstorbenen Geschwistern,
allfälligen früheren PartnerInnen der Eltern und
ähnliches.
Danach legen wir fest, welche
Familienmitglieder/Systemelemente aufgestellt werden. Je nach Anliegen wird die
Herkunftsfamilie, die Gegenwartsfamilie oder eine andere systemische Struktur
aufgestellt. Zur Gegenwartsfamilie
zählen Mann, Frau und Kinder während zur Herkunktsfamilie
die Eltern, die eigenen Geschwister, die
Großeltern, etc. zählen.
Danach suchen Sie aus den SeminarteilnehmerInnen
StellvertreterInnen (auch RepräsentantInnen
genannt) für sich und die Familienmitglieder aus, die sie nach einem bestimmten
Ritual im Raum platzieren, so wie es ihrem Gefühl nach passt. Dann können sie
sich vorerst wieder setzen. Die aufgestellten StellvertreterInnen
fühlen sich an ihren Plätzen ein und werden dann von uns befragt, was sie
fühlen, wie es Ihnen an Ihren Plätzen geht, was sie in Bezug auf die anderen
aufgestellten StellvertreterInnen empfinden,
etc. Sind die StellvertreterInnen
gesammelt, so können sie die Gefühle der Personen wahrnehmen, die sie
vertreten. Es kommt oft schon in dieser Ausgangssituation zu spontanen
Reaktionen der StellvertreterInnen, die körperlich
und emotional die Wirkung ihres Platzes und die Gefühle für die anderen
Personen wahrnehmen.
Wir stellen die StellvertreterInnen
in weiterer Folge um und lassen bei Bedarf
bestimmte Rituale vollziehen und Lösungssätze sprechen, bis sich
möglichst alle StellvertreterInnen wohlfühlen und das System in Harmonie kommt. In diesem
Lösungsbild können Sie an die Stelle Ihrer eigenen Stellvertretung treten und
die erleichternde Wirkung des Ihnen gemäßen Platzes im Familiensystem spüren
oder gegebenenfalls selbst nochmals bestimmte Rituale vollziehen, um die
Wirkung zu verstärken. Die im Lösungsbild realisierte Vision können Sie mit
nach Hause nehmen und in der Außenwelt ihre guten Wirkungen entfalten lassen.
Nach der Aufstellung kümmern wir uns auch noch um das Wohl
der StellvertreterInnen und geben Gelegenheit,
mögliche eigene Anteile, die durch die Rolle berührt wurden, zu reflektieren.
Unsere Art aufzustellen geht auf Bert Hellinger
zurück, den wir als Lehrmeister sehr schätzen, darüberhinaus
haben wir Weiterbildungen in Aufstellungsarbeit bei Lorenz Wiest (Freund und Berufskollege Bert Hellingers seit 18 Jahren), Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer absolviert.
Ja, mit etwas veränderten Modalitäten mittels Figuren oder
auch Bodenankern, wobei jedoch die unmittelbare und gleichzeitig mögliche
Rückmeldung der StellvertreterInnen – wie es im Gruppensetting möglich ist – wegfällt.
Als StellvertreterIn haben Sie die
Gelegenheit, in einem für Sie fremden System eine Rolle einzunehmen und dadurch
interessante und bereichernde Erfahrungen zu sammeln. Durch das
Stellvertreten können Sie überdies Ihre
Wahrnehmung sensibilisieren und die einmalige Chance nutzen, andere Sichtweisen
und Erlebnisweisen zu erfahren bzw. auch eigene Themen ein Stück weit zu
bearbeiten. Die StellvertreterInnen-Rolle bietet auch
eine gute Gelegenheit, die Aufstellungsarbeit kennen zu lernen ohne eine eigene
Aufstellung zu machen.
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