Familienaufstellungen / Systemaufstellungen / Familienaufstellung in 1090 Wien - Termine

mit Mag.a Karin Schmidt und Ing. Martin Loos, zertifiziert für Systemaufstellungen seit 2004

 

Leitidee der Aufstellungsarbeit: „Ich stelle alles in mein Herz“ 

Eine Systemische Aufstellung (als Überbegriff für Familienaufstellung / Familienstellen, Strukturaufstellung, Systemische Einzelaufstellung, Systemaufstellung / Familienaufstellung im Einzelsetting) ist dazu geeignet, private sowie berufliche Themen in ihrem Gesamtzusammenhang zu sehen und neue Blickwinkel zu finden. Unsere Beziehungen gelingen nach den inneren Bildern, die wir im Herzen tragen: Unser ganzes Sein – von der Beziehung, die wir zu uns selbst haben über die Ursprungsfamilie, die gegenwärtigen Beziehungen bis hin zum Beruf – ist damit verbunden. Bei einer Systemaufstellung können Sie Ihr inneres Bild mit Hilfe von Personen aus der Gruppe räumlich aufstellen.  Dabei wird ausgehend von der Ist-Situation auf ein Lösungsbild hingearbeitet. In einem wertschätzenden Erkenntnisprozess können so ungenützte Ressourcen wie Liebe, Achtung, Vertrauen und Kraft in Fluss kommen. Sie können in dieses Bild eintauchen und haben damit die Gelegenheit, ein Stück realisierte Vision mit nach Hause zu nehmen. Auch teilnehmende BeobachterInnen (sogenannte RepräsentantInnen) können dabei bereichernde Einsichten und Erfahrungen gewinnen. Da wir über langjährige Erfahrung in der Leitung von Systemaufstellungsseminaren verfügen, können Sie sich bei uns in sicheren Händen fühlen.

 

Sehen, was wirkt   Annehmen, was ist   Finden, was löst

 

Die Quintessenz bei Aufstellungen ist, das Herz zu öffnen, die Liebe fließen zu lassen und in Frieden und Aussöhnung zu kommen mit dem, was ist.

 

Sie haben ein Anliegen und wissen nicht, wie sie es lösen sollen? Stellen Sie es auf!

 

Þ    Familenstellen – Familienaufstellungen

Þ    Systemische Strukturaufstellungen

Þ    Aufstellungen des Selbst

Þ    Wann ist eine Familienaufstellung oder andere Systemaufstellung sinnvoll?

Þ    Exkurs über Systemaufstellungen

Þ    Wie geht eine Aufstellung vor sich?

Þ    StellvertreterInnen bzw. RepräsentantInnen

Þ    Systemische Einzelaufstellung bzw. Familienaufstellung im Einzelsetting

Þ    Aufstellung des Selbst im Einzelsetting

 

Þ Termine für Aufstellungsseminare

Þ Home

 

 

Familenstellen – Familienaufstellungen

 

Die Aufstellungsarbeit ermöglicht überraschende Einblicke in bisher meist unbewusste konflikthafte Zusammenhänge – auch über mehrere Generationen hinweg -, aus denen unglückliche Beziehungen und Lebensverläufe, schwere Schicksale und Leiderfahrungen verständlich werden.

Dabei wird erfahrbar, wie Familienmitglieder insgeheim in Liebe, Treue und Loyalität miteinander verbunden sind und oftmals bereit sind, Gesundheit und Lebensfülle für andere zu opfern, sowie aufgrund eines unbewussten Bedürfnisses nach Ausgleich das Schicksal von Angehörigen früherer Generationen zu wiederholen.

Die Veränderung zur Lösung hin hat zumeist erstaunlich befreiende und erleichternde Wirkungen auf die Einzelnen und ihre Familien und ermöglicht oftmals ein neues Verhalten im Sinne der Liebe zu sich selbst und zu anderen.

 

 

Systemische Strukturaufstellungen

 

Die Methode der Systemischen Strukturaufstellungen geht auf Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer zurück. Einflüsse aus der Hypnotherapie, der systemischen Therapie und der Familientherapie prägen Stil, Vorgehensweise und Haltung bei der systemischen Strukturaufstllungsarbeit. Über die Familienaufstellungen hinaus kann hierbei  auch mit abstrakten Problemstellungen und inneren Konzepten gearbeitet werden: Danach ist es möglich, auch Ziele, Ressourcen, Hindernisse, Entscheidungsalternativen und vieles mehr durch Personen repräsentieren zu lassen. Damit können Aufstellungen für sämtliche Arten von Problemen, Konflikten, Entscheidungssituationen, etc. genutzt werden, um zu Klärung bzw. Lösungsansätzen zu kommen. Varga und Sparrer haben mittlerweile über 50 verschiedene Aufstellungsarten entwickelt, wovon wir nur einige erwähnen wollen: Die Aufstellung des ausgeblendeten Themas, die Tetralemma-Aufstellung, die Problemaufstellung und die Glaubenspolaritäten-Aufstellung. Die Ordnungen und Dynamiken in Systemen gelten selbstverständlich auch hier (bedingt durch die Erweiterung auf abstrakte Problemstellungen teilweise in abgewandelter Form).

 

Aufstellungen des Selbst

 

Eine Aufstellung des Selbst führt uns an den Urgrund zurück und ermöglicht dadurch eine Lösung auf ganz tiefer Ebene mit uns selbst. Jedes Thema, das uns beschäftigt, kann mit dem tiefen Selbst, dem grundlegenden, verbundenen Teil von uns gelöst werden. In der Aufstellungsarbeit ist erfahrbar, dass wir alle in Liebe verbunden sind und Zugang zu einem wissenden Feld haben. Bei dieser Art der Aufstellung wird diese Verbundenheit zwischen Ich (Mensch, der sich als getrennt erlebt) und  Selbst (reines, verbundenes Sein) körperlich erlebbar. Das Selbst ist mit allem in Einklang. Aus der Erfahrung des Selbst, manche bezeichnen es auch als Seele, höheres Selbst, Christusbewusstsein, Buddhanatur, reines Bewusstsein oder ähnliches, lässt sich das jeweilige Anliegen oftmals sehr sanft und in Leichtigkeit transformieren, sodass Liebe, Wertschätzung, Verbundenheit, Aussöhnung und Lösung möglich werden.

 

Wann ist eine Familienaufstellung oder andere Systemaufstellung sinnvoll?

Eine Aufstellung könnte sinnvoll sein, wenn Sie beispielsweise ...

·       die Beziehungen in ihrer Gegenwarts- und/oder Herkunftsfamilie als belastend und problematisch erleben

·       sich selbst in Ihrer ursächlichen, verbundenen Essenz erfahren möchten

·       Schwierigkeiten mit Selbstliebe, Selbstwert oder Selbstvertrauen haben

·       Probleme mit Nähe und Distanz in Beziehungen haben

·       alte Beziehungsmuster ablegen möchten

·       in irgendeiner Art und Weise leiden

·       das Gefühl haben, nicht dazu zu gehören

·       die Botschaft einer Krankheit verstehen wollen

·       mit jemandem oder etwas in Ihrem Leben hadern

·       das Zusammenleben in Partnerschaft und Familie als schwierig und leidvoll erleben

·       vor wichtigen Entscheidungen stehen

·       ein Ziel haben aber nicht wissen, wie sie es am besten erreichen

·       Probleme im beruflichen Kontext haben

·       alleine leben trotz des Wunsches, eine erfüllende Partnerschaft einzugehen

·       den Eindruck haben, dass Sie sich selbst im Weg stehen

·       Beziehungen immer wieder nach dem gleichen Muster führen und diese dann scheitern

·       ein schweres Ungleichgewicht in ihren Beziehungen spüren

·       Schuldgefühle oder Gewissenskonflikte spüren

·       belastende, konflikthafte Beziehungen klären möchten

·       in ihren Beziehungen Achtung und Wertschätzung vermissen

·       unzufrieden in Ihrer Partnerschaft sind

·       vor privaten oder beruflichen Veränderungen stehen

·       Ihren Platz im Leben finden möchten

·       Schwierigkeiten haben die Kontrolle aufzugeben und zu vertrauen

·       bisher noch ungenutzte Ressourcen und Kraftquellen entdecken möchten

 

 

Exkurs über Systemaufstellungen

 

Die Familie, in die wir hineingeboren werden, ist ein System, das vom ersten Moment unseres Lebens an auf uns wirkt. Manche dieser Wirkungen sind fördernd und unterstützend, andere erleben wir als einschränkend und blockierend für unsere Entwicklung. Beim Familienstellen haben wir die Möglichkeit, das Familiensystem in seinen im verborgenen wirkenden, oft unbewussten Aspekten anzuschauen. In weiterer Folge ist es möglich, Schritte zu setzen, um die Wirkungen, die uns in einengenden Lebenssituationen festhalten, aufzulösen. Dadurch können wir Erleichterung erfahren und bisher gebundene Energie für ein Leben in Fülle nutzen.

Bert Hellinger u.a. haben entdeckt, dass die Zusammenhänge, aus denen sich die persönlichen Probleme und Schicksale entwickeln, weitaus komplexer sind und sich aus den Tiefen unserer Familiensysteme heraus aufbauen. Diesem Ansatz liegt die Erkenntnis zugrunde, dass alles in diesem Kosmos Teil eines systemischen Ganzen ist: Die Erde, soziale Systeme, Organismen – letztlich alle Erscheinungsformen stellen Systeme dar, die spezifischen, jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten und Ordnungen folgen. Und jeder Bestandteil eines solchen Systems unterliegt diesen Gesetzmäßigkeiten und kann nur als integrierter Teil des Ganzen existieren. Ist das System in Unordnung, ist jeder Teil davon betroffen. Und ist ein Teil versehrt, ist auch das System als Ganzes betroffen. Hellinger u.a. haben diese Erkenntnis auf den Bereich der Familie übertragen: auch jeder einzelne Mensch ist Teil des  Systems seiner (biologischen) Familie. Und damit gilt auch für jeden einzelnen Menschen in seinem System, was für alle anderen Teile von anderen Systemen gilt.

Die Gesetzmäßigkeit, die hier gemeint ist, ist folgende: Im oben genannten Sinne ist jedes System mehr als die Summe seiner Teile. Jedes System hat selbstregulierende Kräfte, die ausgleichend, stabilisierend, gleichsam als Selbstheilungskräfte überall da wirken, wo das System aus seinem Gleichgewicht, aus seiner natürlichen Ordnung gekippt ist. Diese Kräfte dienen also dem Erhalt des Ganzen. Das Ganze hat Vorrang vor dem einzelnen Teil, und – wenn es sein muss – wird ein Teil geopfert, damit das Ganze erhalten bleibt und überlebt. Bezogen auf die Entdeckung Bert Hellingers (u.a.) besagt dies, dass – auf einer übergeordneten Ebene – die Stabilität des Systems Familie von höherem Rang ist als das Einzelschicksal. Das bedeutet, dass das System Familie, wenn es zu irgendeinem Zeitpunkt, an irgendeiner Stelle erschüttert wurde, gewissermaßen verletzt ist, mit Hilfe seiner Selbstregulierungskräfte dafür sorgt, dass es wieder ins Gleichgewicht kommt. Konkret kann das z.B. bedeuten: Wenn ein Mensch schwere Schuld (z.B. Mord) auf sich geladen hat und nicht persönlich für diese Schuld einsteht, wird möglicherweise ein Nachkomme (das kann sogar über 2 oder mehr Generationen springen) ein persönliches Schicksal erleiden, das in seiner Art und Stärke geeignet ist, an diese uneingestandene Schuld zu erinnern. Sein - natürlich unschuldiges - Leiden ist hier dann der systemische Ausgleich für das Unerledigte. Er trägt gewissermaßen die Last stellvertretend für denjenigen, der sie ungesühnt liegen ließ und der damit das System bleibend belastet hat. Durch das Schicksal des Unschuldigen ist dann der Ausgleich geschaffen und das System ist wieder im Gleichgewicht.

Eine weitere Ordnung betrifft die Rangfolge in Familien. Danach haben die früher Geborenen Vorrang vor den Späteren. So gilt zum Beispiel bei Geschwistern die Reihenfolge ihrer Geburt als Rangfolge, Auch in der Partnerschaft haben frühere PartnerInnen Vorrang vor den späteren PartnerInnen.

Eine der wichtigsten Ordnungen ist, dass jedes Familienmitglied ein Recht auf Zugehörigkeit hat – dies gilt sowohl für die Lebenden als auch für die Toten. So werden z.B. oftmals tot geborene Kinder in der Rangreihenfolge der Geschwister nicht mitgezählt. Dann kann es passieren, dass es sich später Geborene unbewusst schlecht ergehen lassen oder erkranken.

Wer Familienmitglieder ausschließt , der sagt damit, dass er besser sei und somit ein größeres Recht auf Zugehörigkeit im System hat. Wenn Familienmitglieder ausgeschlossen werden (z.B. weil sie homosexuell oder so genannte „Taugenichtse“ sind), dann besteht die Gefahr, dass Nachgeborene auch ein Aussenseiterdasein führen. 

In Familien (wie in allen sozialen Systemen) ist der Ausgleich zwischen Geben und Nehmen von großer Bedeutung: Die Eltern geben den Kindern, zum einen dadurch, dass sie die Kinder in die Welt setzen, zum anderen, dadurch dass sie die Kinder großziehen. Das können die Kinder den Eltern gegenüber nie ausgleichen sondern dadurch, dass sie später selber Kinder bekommen (oder andere wichtige Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen) und das Gute, was sie von ihren Eltern bekommen haben, weitergeben. In gleichgestellten Beziehungen wie zwischen Partnern muss systemisch immer ein Ausgleich zwischen Geben und Nehmen stattfinden. Wenn langfristig einer viel mehr gibt als der andere, kann kein Ausgleich mehr stattfinden und der, der nicht so viel geben kann (oder will) verlässt meistens die Beziehung. Es ist daher wichtig, auf Ausgleich zu achten und zwar im Guten wie im Schlechten. In Guten gibt man jedoch bestenfalls ein bisschen mehr, damit die Liebe wachsen kann, im Schlechten etwas weniger, damit die Beziehung nicht zerstört wird.

Wenn in Familiensystemen von Dynamiken gesprochen wird, handelt es sich  um meist unbewusst stattfindende Vorgänge. Da gibt es zum einen die Dynamik „Ich folge Dir nach“. Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, kann es geschehen, dass auch ein anderes Mitglied der Familie (unbewusst) sterben will.

Dicht mit dieser Dynamik verbunden ist die Dynamik „Lieber ich als Du“. Wenn ein Familienmitglied sterben will, möchte oft ein anderes Familienmitglied unbewusst an seiner Stelle gehen, was sich in schweren Krankheiten ausdrücken kann.

Eine andere Dynamik ist die “Sühne“, wobei ein Nachfahre eine Schuld der Eltern oder Großeltern übernimmt, indem er es sich selbst schlecht ergehen lässt im Leben. Der Nachfahre übernimmt damit eine Last, die er nicht tragen kann, da es eine fremde Schuld ist, die ihn daher belastet und schwächt. Für eigene Schuld einzustehen hingegen stärkt und gibt letztlich Kraft trotz aller möglicher Schwere des eigenen Schicksals.

Auch ohne Schuld gibt es die Dynamik aufgrund einer unbewussten Loyalität, derentwegen ein Nachkomme ein ebensolches Schicksal erleidet wie ein Vorfahre: Da ist zum Beispiel eine Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich eine erfüllende Beziehung zu führen. Doch immer wieder erlebt sie die gleiche Situation: Sie lernt einen Mann kennen, es kommt zu einer Beziehung, doch schon nach kurzer Zeit kommt es wieder zur Trennung. Und sie weiß gar nicht, warum. Bei einer Aufstellung zeigt sich, dass sie eng mit ihrer Großmutter (die sie gar nie kennengelernt hat!) verbunden ist – oder wie im Aufstellungsjargon gesagt wird: „verstrickt ist“. Die Großmutter hat ihren Mann früh im Krieg verloren und hat ihr weiteres Leben in Einsamkeit verbracht. Aus einer unbewussten Liebe und Treue zur Großmutter ist die Enkelin nicht in der Lage, eine erfüllende Beziehung einzugehen, es sich sozusagen besser gehen zu lassen als es der Großmutter gegangen ist.

Dies alles vollzieht sich auf einer tief unbewussten Ebene. Es gibt noch andere als die oben genannten Dynamiken und Verstrickungen , die durch das Familienstellen ans Licht kommen können und die durch eine Wiederherstellung der Ordnungsprinzipien und durch liebevolle Rückgaberituale aufgelöst und in stärkende Kraft umgewandelt werden können.

Auch in Organisationen und anderen sozialen Organismen gibt es (etwas andere) Ordnungsprinzipien und Dynamiken, die systemische Auswirkungen haben und wo durch Aufstellungen sehr schnell Klärung passieren kann bzw. Lösungsschritte gesetzt werden können.

 

Wie geht eine Aufstellung vor sich?

 

Folgendermaßen könnte Ihre Aufstellung bei uns vor sich gehen:

Sie kommen mit einem Anliegen, einem Klärungs- oder Veränderungswunsch  zu einem  unserer Aufstellungsseminare in die Latschkagasse 7/30 in 1090 Wien. Mittels eines lösungsfokussierten Interviews führen wir als AufstellungsleiterInnen unmittelbar vor der Aufstellung im Beisein der Seminargruppe ein Gespräch mit Ihnen, um konkret abzuklären, was das Anliegen für die Aufstellung ist. Ein konkretes Anliegen könnte beispielsweise sein: Meine Beziehungen scheitern alle nach einem bestimmten Muster, ich möchte endlich eine erfüllende Beziehung führen können. Dann stellen wir verschiedene Fragen zu Geschehnissen im Familiensystem, z.B. schweren Schicksalen, wie Tod im Kindsbett, Vertreibung, Fehlgeburten, früh verstorbenen Geschwistern, allfälligen früheren PartnerInnen der Eltern und ähnliches.

Danach legen wir fest, welche Familienmitglieder/Systemelemente aufgestellt werden. Je nach Anliegen wird die Herkunftsfamilie, die Gegenwartsfamilie oder eine andere systemische Struktur aufgestellt.  Zur Gegenwartsfamilie zählen Mann, Frau und Kinder während zur Herkunktsfamilie die Eltern, die  eigenen Geschwister, die Großeltern, etc. zählen.

Danach suchen Sie aus den SeminarteilnehmerInnen StellvertreterInnen (auch RepräsentantInnen genannt) für sich und die Familienmitglieder aus, die sie nach einem bestimmten Ritual im Raum platzieren, so wie es ihrem Gefühl nach passt. Dann können sie sich vorerst wieder setzen. Die aufgestellten StellvertreterInnen fühlen sich an ihren Plätzen ein und werden dann von uns befragt, was sie fühlen, wie es Ihnen an Ihren Plätzen geht, was sie in Bezug auf die anderen aufgestellten StellvertreterInnen empfinden, etc.  Sind die StellvertreterInnen gesammelt, so können sie die Gefühle der Personen wahrnehmen, die sie vertreten. Es kommt oft schon in dieser Ausgangssituation zu spontanen Reaktionen der StellvertreterInnen, die körperlich und emotional die Wirkung ihres Platzes und die Gefühle für die anderen Personen wahrnehmen.

Wir stellen die StellvertreterInnen in weiterer Folge um und lassen bei Bedarf  bestimmte Rituale vollziehen und Lösungssätze sprechen, bis sich möglichst alle StellvertreterInnen wohlfühlen und das System in Harmonie kommt. In diesem Lösungsbild können Sie an die Stelle Ihrer eigenen Stellvertretung treten und die erleichternde Wirkung des Ihnen gemäßen Platzes im Familiensystem spüren oder gegebenenfalls selbst nochmals bestimmte Rituale vollziehen, um die Wirkung zu verstärken. Die im Lösungsbild realisierte Vision können Sie mit nach Hause nehmen und in der Außenwelt ihre guten Wirkungen entfalten lassen.

Nach der Aufstellung kümmern wir uns auch noch um das Wohl der StellvertreterInnen und geben Gelegenheit, mögliche eigene Anteile, die durch die Rolle berührt wurden, zu reflektieren.

Unsere Art aufzustellen geht zwar auf Bert Hellinger zurück,hat sich aber im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Wir haben Weiterbildungen und Seminare  für Aufstellungsarbeit bei Lorenz Wiest  (Freund und Berufskollege Bert Hellingers seit mehreren Jahrzehnten), Matthias Varga von Kibed, Insa Sparrer und Siegfried Essen gemacht.

 

StellvertreterInnen bzw. RepräsentantInnen

 

Als StellvertreterIn (RepräsentantIn) haben Sie die Gelegenheit, in einem für Sie fremden System eine Rolle einzunehmen und dadurch interessante und bereichernde Erfahrungen zu sammeln. Durch das Stellvertreten  können Sie überdies Ihre Wahrnehmung sensibilisieren und die einmalige Chance nutzen, andere Sichtweisen und Erlebnisweisen zu erfahren bzw. auch eigene Themen ein Stück weit zu bearbeiten. Die StellvertreterInnen-Rolle bietet auch eine gute Gelegenheit, die Aufstellungsarbeit kennen zu lernen ohne eine eigene Aufstellung zu machen.

 

Systemische Einzelaufstellung bzw. Familienaufstellung im Einzelsetting

 

Jedes Thema lässt sich auch im Rahmen einer systemischen Einzelaufstellung bzw. einer Familienaufstellung im Einzelsetting mit Mag. Karin Schmidt bearbeiten. Dabei verwenden wir beispielsweise Patschen als Bodenanker oder Sessel anstelle der Stellvertreter/innen und es besteht die Möglichkeit, sich an den verschiedenen Plätzen z.B. der Mutter, des Vaters, des Kindes, des Chefs, der Arbeitskollegin, etc. einzufühlen und daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen sowie Rückgabe- und Aussöhnungsrituale zu machen. Sehr gerne arbeite ich im Einzelsetting - bei vorhandener Bereitschaft in die Tiefe zu gehen und das Thema auf der grundlegendsten Ebene zu lösen - auch mit der Aufstellung des Selbst und der Interaktion zwischen Ich und Selbst.

 

Aufstellung des Selbst im Einzelsetting

 

Jedes Thema, das uns beschäftigt, kann mit dem Selbst, dem grundlegenden, verbundenen Teil von uns, dem reinen Sein, gelöst werden. Bei der Aufstellung des Selbst werden Sie zunächst auf unterschiedlichen Wegen an das Selbst, die Seele, die Essenz, die Sie ursächlich ausmacht, herangeführt. In einem achtsamen und wertschätzenden Erkenntnisprozess werden Sie sodann zwischen dem Ich (dem menschlichen Teil, der sich als getrennt erlebt und das Thema hat) und dem tiefen Selbst (dem grundlegenden Teil, der in Liebe und Weisheit mit allem verbunden ist) hin- und herwechseln und schließlich das Thema aus dem Erleben des Selbst lösen. Dabei werden jeweils hinderliche Aspekte, die im Ich auftauchen, wie Angst, Wut, Scham, unbewusste hinderliche Glaubenssätze, etc.  auf der Ebene des Selbst transformiert und förderliche Aspekte, wie Wertschätzung, Freude, Liebe, Ressourcen, etc. integriert, bis es stimmig ist. Die Aufstellung des Selbst ist die grundlegendste aller Aufstellungsarten, weil sie uns ermöglicht, unsere Themen am Ursprung mit uns selbst zu klären und Liebe, Aussöhnung und Lösung auf der ursächlichsten Ebene zu erfahren und dann auch in unseren Beziehungen im Außen zu leben.

 

 

Kosten:

 

Eigene Aufstellung bei einem Aufstellungsseminar oder in Einzelsetting: 150 Euro

 

Teilnahme als Stellvertreter/in bei einem Aufstellungsseminar: 10 Euro

 

Praxis: Latschkagasse 7/30, 1090 Wien (U6, U4, 37, 38, D, 35A, 37A)

 

Termine / Kosten / Teilnahmebedingungen

 

Hinweis: Die Angebote auf unserer Homepage bieten eine Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen oder energetischen Ausgewogenheit und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung.

 

www.klarheit.at